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 Ich bin Medial und Sensitiv veranlagt... 

Zunächst einmal möchte ich zwischen Sensitivität und Medialität unterscheiden, auch wenn die Grenzen in der Praxis fließend sind. Sensitiv veranlagte Menschen sind i.d.R. sehr empfindsam und verfügen über ein feines Nervenkostüm; sie nehmen überdurchschnittlich intensiv die Eindrücke ihrer Umwelt auf, was man auch als Hellfühligkeit bzw. Empathie bezeichnet. Dazu gehören in erster Linie die Wahrnehmung der Gefühle der Mitmenschen, aber auch Stressenergien und Störfelder der Umgebung. Ereignisse und Eindrücke (besonders negative) werden überdurchschnittlich lange verarbeitet und man ist leicht zu beeindrucken und zu beeinflussen. Grundsätzlich können alle Sinne überdurchschnittlich in Erscheinung treten, z.B. indem man Gerüche sehr intensiv wahrnimmt oder sehr geräuschempfindlich ist. (Hinweis: Sensitivität, von der hier die Rede ist, hat nichts mit der „Überempfindlichkeit“ eines selbstbezogenen Menschen zu tun) 

 Eine mediale Veranlagung (oft auch der 6. Sinn genannt) äußert sich i.d.R. durch Hellsichtigkeit (z.B. Visionen, Vorahnungen, sowie Verstorbene und Geister sehen) und/ oder durch Hellhörigkeit (Stimmen hören, Telepathie). Es gibt sensitive Menschen, die auch gleichzeitig medial veranlagt sind oder die Medialität wird erst im Laufe ihres Lebens (häufig in der Pubertät) oder in schweren Krisen (oft auch in Todesnähe) aktiviert.
Was sind die Merkmale einer „gesunden“ sensitiv-medialen Veranlagung?

Wenn sensitiv-medial veranlagte Menschen ein erfülltes, ethisch ausgerichtetes und gut geerdetes Leben führen und ihre Fähigkeiten achtsam, kontrolliert und zum Wohle ihrer Mitmenschen einsetzen, ohne das wesentliche psychische oder physische Beeinträchtigungen auftreten, spricht man von einer „gesunden“ sensitiv-medialen Veranlagung. Dazu gehört auch, dass man gelernt hat, zwischen negativen und positiven Einflüssen zu unterscheiden und sich mit den Schattenseiten dieser Veranlagung und den entsprechenden Schutzmaßnahmen auseinander gesetzt hat. Auch ein Zeichen einer „gesunden“ bzw. „reiferen“ sensitiv-medialen Veranlagung ist, wenn der Betroffen mit feineren (spirituellen) Bewusstseinsstufen in Berührung gekommen ist und dies im Alltag erfolgreich zum Ausdruck bringen kann. Dies drückt sich z.B. darin aus, dass der sensitiv-medial Veranlagte durch Inspirationen, Mitgefühl und Nächstenliebe zum Wohl seiner Mitmenschen beiträgt. Darüber hinaus ist auch die Zunahme der intuitiven Kräfte ein Indiz einer positiv gelebten sensitiv-medialen Veranlagung. 

Nun zu mir....

Oft nahm ich unwillkürlich Schmerzen und Gefühle von Menschen unmittelbar wahr, ohne dass sie diese Menschen näher kannte. Viele hatten kein Verständnis für diese seltsame Veranlagung, die nicht in ein mechanistisch, naturwissenschaftliches Weltbild passte.
Ich versuchte deshalb, diese Fähigkeiten zu unterdrücken, entwickelte dadurch mehr Verhaltensauffälligkeiten ( in sich zurück ziehen).
Schließlich kam ich zu einem Medium der für meine Sensitivität - ein Sammelbegriff für
Begabungen wie Intuition, Hellfühligkeit, Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit usw. - ein gewisses Verständnis aufbrachte.Erst bei ihm fand ich, gezwungen durch bittere Erfahrungen, den Mut, allmählich wieder zu ihrer sensitiven Veranlagung zu stehen. 
Zum Glück ändert sich langsam die Auffassung auch innerhalb der Gesellschaft, und Sensitivität wird nicht mehr durchwegs als krankhaft angesehen. Die Erweiterung des Verständnisses ist umso wichtiger, da in der heutigen Zeit des spirituellen Aufbruchs immer mehr Personen ihre sensitive Veranlagung entdecken bzw. oft ganz unsanft damit konfrontiert werden.
Menschen sind keineswegs erfreut, wenn sie ihre sensitiven Fähigkeiten zur Kenntnis nehmen müssen. Manche glauben zunächst selber, sie seien verrückt oder sie befürchten, die Umgebung könnte sie als verrückt, bezeichnen.
Andere Menschen haben ganz einfach Angst, mit Phänomenen Bekanntschaft machen zu müssen, die nicht in unsere einigermaßen vertraute Alltagswelt passen.

Sensitivität bricht nicht selten in Krisensituationen oder eines schweren Schicksalsschlag erstmals richtig durch und kann manche Fachleute dazu verführen, die Diagnose einer Geisteskrankheit zu stellen, auch wenn es sich um die ersten Erscheinungen außersinnlicher Wahrnehmungsfähigkeit handelt.
Sensitivität bedeutet ganz allgemein in Kommunikation stehen mit anderen Bewusstseinsebenen.
Diese kommunikativen Verbindungen bestehen mit Sicherheit zu verschiedenen Ebenen. Im besten Falle erhalten Sensitive Informationen aus anderen Ebene, die hilfreich und lichtvoll sind, mehr Überblick und Einblick haben als wir selber und uns liebevoll unterstützen möchten.
Eine sensitive Person ist vergleichbar mit einem Radioempfänger. Sie kann «im Raum» vorhandene Informationen aufnehmen und allenfalls weitergeben. Es ist aber entscheidend, auf welchen «Sender» bzw. welche «Frequenz» sie sich einstellt, und je nachdem können die wahrgenommenen Inhalte sehr verschieden sein.


Was heißt "sensitiv" ?

Oft haben sensitive auch ganz "spezielle" Fähigkeiten wie Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit, oder ein ausgesprochen gutes, empathisches Einfühlungsvermögen. Dass es Energien auch außerhalb unserer materiellen Welt gibt, ist, denke ich, für die meisten Leser dieses Artikels selbstverständlich. Warum manche nun beispielsweise „etwas“ sehen und andere nicht, kann so erklärt werden: Stellen Sie sich vor, Hellsichtigkeit kann mit einem Regler auf- und zugedreht werden. Bei Menschen, die absolut nichts wahrnehmen, ist der Regler auf "zu". Je weiter er aufgedreht wird, desto mehr kann wahrgenommen werden. Bei sensitiven ist er sicherlich ein Stück weit offen, wie weit, das ist individuell verschieden.


Aber Vorsicht: Nur, weil ein Mensch hellsichtig ist, heißt das noch lange nicht, dass er auch sensitiv ist. Denn es gibt genau einen Punkt, der sensitive von allen anderen "besonderen" Menschen unterscheidet: Sie sind immer sehr soziale Menschen! sensitive würden nie leichtfertig oder absichtlich jemand anderen Schaden zufügen. Egoistisches Denken liegt ihnen weitgehend fern. Das Wohl der Mitmenschen steht für sie im Vordergrund.

Sensitive Menschen sind jedoch nicht einfach nur die Sensibelchen; ganz im Gegenteil, denn sie müssen viel mehr Eindrücke verarbeiten als andere Menschen. Sie können mit ihren Fähigkeiten jedoch sehr wertvolle Beiträge in der Gesellschaft leisten. Da sie meist ausgesprochen einfühlsam sind, können sie Zusammenhänge ausgesprochen gut verstehen und analysieren.Sensitive sind beispielsweise für Jobs mit beratender Komponente besonders gut geeignet . 

 

 

 


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